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Das integrale Lichtkonzept schafft eine neue Orientierungsebene sowohl für den Besucher als auch den Passagier oder den Angestellten der SBB auf dem Hauptbahnhof Zürich. Durch Lichtlenkung können Personen durch die Bahnhofshalle als auch durch die Querhalle und zu den Perrons geleitet werden.
Die Bahnhofshalle und die Perrons sind am Tag mit viel Tageslicht durchflutet. Das Kunstlichtkonzept nimmt diesen Grundgedanken auf und führt ihn bis in die Nacht hinein weiter. Das natürliche Licht wird im Zeitraum der Dämmerung verstärkt und der Tageslichtnutzung wird damit verlängert. So kann das Tageslicht auch während der Dämmerung genutzt werden. Während der Nacht wird die gewohnte Lichtführung des Tages für den Nutzer leicht verständlich weitergeführt. Das Kunstlicht ergänzt damit das Tageslicht und es erfolgt eine sanfte Verschiebung von natürlichem Tages- zu Kunstlicht. Am Abend entsteht so eine neuartige Inszenierung der Hallen. Die neu geschaffene Inszenierung kann durch den Einsatz von Dimmungssteuerungen und Gruppenschaltungen noch verstärkt werden. Die vielfältige und separate Nutzung der einzelnen Hallen ist in das Gesamtkonzept integriert. Durch separate Steuerung sind individuell an Tageszeit oder Nutzung angepasste Szenarien in jeder Halle unabhängig voneinander möglich. Durch digitale Lichtsteuerung mit Tageslichtmesskopf und Innensensoren wird die optimale Nutzung der verfügbaren Tageslichtmenge gewährleistet. Das Lichtkonzept sieht vor, dass durch hochwertige und energieeffiziente Standardleuchtprodukte ergonomische Lösungen realisiert werden können.

© KGRUPPE - Architektur Städtebau Design Aussenperron
© KGRUPPE - Architektur Städtebau Design Haupthalle
© KGRUPPE - Architektur Städtebau Design Nebenhalle
© KGRUPPE - Architektur Städtebau Design Innenperron
© KGRUPPE - Architektur Städtebau Design Konzept
© KGRUPPE - Architektur Städtebau Design Skizzen

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