GALERIE
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Der Entwurf basiert auf einem geplanten Zaun entlang des Wettbewerbsperimeters. Er wird zur Skulptur in der Landschaft und trägt fragmentierte Grafiken und Texte.

Der Bereich der Deportation ist aus Sicherheitsgründen heute nicht mehr zugänglich, die Bilder bringen die Vergangenheit des Ortes zurück ins Gedächtnis. Sie zeigen den Abtransport der Juden, wie er im Bereich vor der Grossmarkthalle stattgefunden hat und stellen durch ihre Lebensgrösse die Verbindung zum Passanten her. Je nach Blickrichtung erscheinen die Motive anders und es überlagert sich Geschichte mit Gegenwart. Beim Vorübergehen erlebt man den rhythmisch wechselnden Lichteinfall wie bei einem fahrenden Zug. Der Schattenwurf auf dem Boden erinnert an Bahnschwellen und verstärkt diese Assoziation. Jedes Zaunelement steht symbolisch für einen deportierten Zwangsarbeiter.

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